WERKSTATT 4 /
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 OLED PRÄSENTATIONSMODELLE / 2016

Anhand dieser Innenraummodelle im Maßstab 1:10 werden Neuentwicklungen der Fa. Osram im Berich der OLED Technologie präsentiert.
Auftraggeber: prio, Berlin
Leistungen: Modellbau

PHÄNOMENTA LÜDENSCHEID - MENSCH MASCHINE / 2015

Im Rahmen der Sonderausstellung "Energie" der Phänomenta Lüdenscheid habe ich das Exponat "Mensch Maschine" mitentwickelt und die Umsetzung der interaktiven Elemente sowie der Licht und AV-Technik realisiert.
Der Besucher dreht an den kleinen Kurbeln des Exponats und erkundet damit die im Körper versteckten Kleinwelten zum Thema Energie.
Auftraggeber: beier-wellach und rotes pferd, Berlin
Leistungen: Entwicklung, Exponatebau

Modellbau: Matias Bechthold
Das Exponat basiert auf dem Plakat "Der Mensch als Industriepalast" von Fritz Kahn aus dem Jahr 1926.

FERNROHR UND STEINSCHLEUDER / 2015


 

Für die neue Dauerausstellung der Festung Königstein habe ich zwei interaktive Exponate entwickelt, realisiert und programmiert. Es handelt sich dabei um ein Fernrohr, in dem der Betrachter durch seine Bewegungen verschiedene Tiere finden und kennenlernen kann sowie um ein simuliertes Steinschleuderspiel.
Auftraggeber: m.o.l.i.t.o.r., Berlin
Leistungen: Exponatebau, Programmierung

GREIFER / ALTERSSIMULATOR / 2015


 

Für das Institut für Arbeitsschutz habe ich ein interaktives Exponat realisiert, das spielerisch das Arbeiten an Maschinen in unterschiedlichem Alter simuliert.
Auftraggeber: id3d, Berlin
Leistungen: Exponatebau, Programmierung

PHÄNOMENTA LÜDENSCHEID - GROSSE KUGELBAHN / 2015

Für den neuen Anbau der Phänomenta Lüdenscheid habe ich im Auftrag der Agentur beier-wellach die Konzeption der großen Kugelbahn im Eingangsbereich mit erarbeitet und hierfür auch im Auftrag des Büros rotes pferd vier komplexe mechanische Elemente umgesetzt.
Ein Video der gesamten Kugelbahn finden Sie hier.
Auftraggeber: beier-wellach und rotes pferd, Berlin
Leistungen: Entwicklung, Exponatebau

TECHNISCHE SAMMLUNG DRESDEN - COOL X / 2014


 

Für die Sonderausstellung "Cool X" der Technischen Sammlungen Dresden habe ich sechs Hands-On Exponate sowie zwei interaktive Medienstationen entwickelt und realisiert.
Auftraggeber: beier+wellach, Berlin
Leistungen: Konzeption, Exponatebau, Programmierung

ZEPPELINMUSEUM - NEUE DAUERAUSSTELLUNG / 2014


 

Für den letzten noch unrenovierten Saal (Die Geschichte der Luftschiffe) der neuen Dauerausstellung des Zeppelin Museums in Friedrichshafen habe ich mehrere Mittelformat-Stereo-Diabetrachter sowie eine Wand mit mechanisch beschreib- und löschbaren Zaubertafeln realisiert.
Für den Kunstbereich desselben Museums programmierte ich eine interaktive Videoinstallation zum Thema "Glauben".
Auftraggeber: id3d, Berlin
Leistungen: Exponatebau, Programmierung

KOMMUNIKATIONMUSEUM BERLIN / 2013-14

 


2013 und 2014 habe ich einige Hands-On Exponate sowohl für die Dauerausstellung als auch für eine Sonder- ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin gefertigt.
Auftraggeber: Museum für Kommunikation Berlin
und Kaiser Matthies, Berlin
Leistungen: Exponatebau, Programmierung

ZEPPELINMUSEUM - AUFTRIEB, ANTRIEB ... / 2013

 


Für den neuen Ausstellungsraum "Auftrieb, Antrieb, Aerodynamik - Giganten in Bewegung" des Zeppelin Museums in Friedrichshafen habe ich drei interaktive Exponate realisiert.
Auftraggeber: id3d, Berlin
Leistungen: Entwicklung, Exponatebau

PERSPEKTIVKASTEN / 2013


Dieser interaktive Perspektivkasten zeigt von der Seite ein unzusammanhängendes Drahtgewirr, beim Blick durch das Okular erkennt man aber ein Gesicht. Mit den Drehrädern an der rechten Seite kann dieses Gesicht zusätzlich manipuliert werden.
Auftraggeber: id3d, Berlin
Leistungen: Entwicklung, Exponatebau

MATERIAL_TEST_MASCHINE / 2012

 


Für das BASF Besucherzentrum in Lemförde habe ich eine mehrteilige Maschine realisiert, die auf spielerische Weise die Verschiedenen Qualitäten des Kunststoffs PU veranschaulicht.
Auftraggeber: Flying Saucer, Berlin
Leistungen: Entwicklung, Exponatebau

HANDS-ON MOTORZYLINDER / 2012


Für das Skoda-Automuseum in Mlada Boleslav (CZ)ist ein mechanisches Hands-Exponat zur Erläuterung der Funktionsweise eines Motorzylinders umgesetzt worden.
Auftraggeber: id3d-berlin
Leistungen: Technische Umsetzung

MARS: VISION UND MISSION / 2012


Für die Wanderausstellung "MARS: Visionen und Missionen" mit Stationen in 30 Einkaufscentern der ECE GmbH wurden von mir mehrere hands-on Exponate entwickelt und realisiert.
Auftraggeber: beier+wellach, Berlin
Leistungen: Zwei interaktive Stereoskope sowie ein mechanisches Tellurium.

FRANKA HÖRNESCHEMEIER: KOORDINATEN / 2011


"Hörnschemeyer hat im Wäldchen nahe der Kriegsgräberstätte eine eindrucksvolle Raum- und Klanginstallation geschaffen, die zum Verweilen einlädt und zum Nachdenken anregt. Stimmen von Neugnadenfeldern jeden Alters erklingen und erzählen aus ganz verschiedenen Perspektiven von diesem besonderen Ort."
(Text: kunstwegen)
Auftraggeber: Landkreis Grafschaft Bentheim, Nordhorn
Leistungen: Audioinstallation

DEUTSCHES FILMMUSEUM / 2011


Insgesamt zwölf optische Funktionsmodelle aus der Vor- und Frühgeschichte des Kinos wurden von mir für die neue Dauerausstellung des Deutsches Filmmuseum, Frankfurt a.M. entwickelt und umgesetzt.
Auftraggeber: id3d-berlin
Leistungen: Exponatebau

HAUT / MECHATRONISCHE SKULPTUR / 2010

 

Ein Stück künstliche Haut (ca. 4 x 4 cm) ist mittig und liegend in die Oberseite eines Metallgehäuses eingelassen. Bei Berührung durch den Betrachter startet ein fühlbarer Pulsschlag und die Haut wird auf Körpertemperatur aufgeheizt.
Nach ca. 30 - 60 Sekunden wird der Puls unregelmässig und stoppt nach kurzer Zeit vollständig.
 
Währenddessen erkaltet die Haut merklich. Der Vorgang ist abhängig von verschiedenen Zufallsvariablen und beliebig oft wiederholbar.

Die Arbeit wurde erstmals 2010 im Rahmen der Ausstellung "Motorenwerke II" in der Galerie Oqbo, Berlin gezeigt.


KLIMAHAUS BREMERHAVEN / 2009


Mehrere komplette Exponate sowie Steuerungstechnik für weitere interaktive Installationen habe ich 2009 für das neu eröffnete Klimahaus Bremerhaven 8° Ost realisiert.
Auftraggeber: id3d-berlin
Leistungen: Exponatebau, Sondertechnik

GEISTESGEGENWÄRTIG / TALKINGSEATS / 2007-09


Farbig leuchtende Sitzwürfel wecken mitten in der Stadt die Neugier der Passanten. Wer sich setzt, dem erzählen sie von den geisteswissenschaftlichen Spuren des Ortes.

Mehr zu diesem und ähnlichen Projekten mit den farbigen Sitzwürfeln finden Sie unter: http://www.talkingseats.de/
GeistesGegenwärtig ist ein Gemeinschaftsprojekt mit den freien Kuratorinnen Sandra Werner, Jena und Dr. Kirsten Weining, Berlin.
Auftraggeber: Universität Jena
Leistungen: Entwicklung, Gestaltung, Sondertechnik

ORAKEL / INTERAKTIVE INSTALLATION / 2008

 

Ca.30 mechanische Wesen (Roboter) befinden sich in leichter Bewegung, der gesamte Eindruck ist aber der eines gefundenen Ruhezustands. Die Wesen orientieren sich anhand von taktil empfindlichen Fühlern. Sie erkennen damit sowohl die Wände als auch Gegenstände in der Umgebung, z.B. andere Roboter. Untereinander können die einzelnen Wesen zusätzlich über sichtbare kleine Lichter kommunizieren, dies geschieht aber nur von Einzelwesen zu Einzelwesen, es gibt keine übergeordnete Kommunikationsstruktur. Ein Betrachter kann direkt mit der Hand eingreifen und damit das Verhalten der Wesen beeinflussen: Ausgehend von dieser Störung der Ordnung
beginnt sich die Gruppe unruhig zu bewegen und jedes Wesen gibt dabei Laute von sich: ein einzelnes gemurmeltes JA oder NEIN. Ohne dass der Benutzer explizit eine Frage gestellt hätte, findet die gesamte Gruppe im Prozess der Selbstorganisation zu einer Antwort, ihrem akustisch geäußerten orakelhaften JA oder NEIN. Nach kurzer Zeit stellt sich erneut der Ausgangszustand ein.

Das "ORAKEL" wurde erstmals in der Ausstellung "Prototypen - Bionik und das Bild der Natur" in der Stiftung Brandenburger Tor Berlin von Mai bis September 2008 gezeigt.

TECHNISCHE SAMMLUNG DRESDEN - DREIKLANGPOLYEDER / 2008

Das Objekt besteht aus fünf übereinander gesetzten Oktaedern, die Ecken entsprechen den Tönen der chromaischen Tonleiter, die Kanten den Terzen und Quinten. Beim Berühren der Eckpunkte erklingt der jeweils zugeordnete Ton.
Auftraggeber: id3d-berlin
Leistungen: Hardware, Software, Exponatebau

NEURONENRAUM / DHMD / 2008

 


Für Sonderausstellung "Glück – welches Glück" wurden von mir u.a. ein laufendes Hirnmodell, ein schlagendes Herz und mehrere interaktive Tische entworfen und gefertigt.
Auftraggeber: id3d-berlin
Leistungen: Exponatebau, Steuerungstechnik

BASF BESUCHERZENTRUM / 2007


Im Frühjahr 2007 habe ich im Auftrag der Berliner Agentur Flying Saucer neun Exponate für das neu eröffnete Besucherzentrum der BASF AG in Ludwigshafen realisiert. Die Bandbreite reicht von mechanischen hands-on Objekten zu besuchergesteuerten Medienstationen.
Auftraggeber: Flying Saucer, Berlin
Leistungen: Realisierung von 9 interaktiven Exponaten

SCIENCE HOUSE RUST / 2007


Im Auftrag des Fördervereins "Science & Technologie" in Kooperation mit dem Europa Park Rust wurden von mir im Jahr 2006/07 zwölf Exponate für das neu eröffnete Science Center Rust realisiert. Die zum überwiegendenTeil interaktiven Exponate sind dem Bereich Humanbiologie zugeordnet.
Auftraggeber: Fördervereins "Science & Technologie"
Leistungen: Realisierung von 8 interaktiven Exponaten

SPEEDLINE / 2006

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Für den Stand der Deutschen Telekom auf CeBit 2006 in Hannover habe ich für die q-bus Mediatektur GmbH mehrere Interfaces für diverse interaktive Installationen realisiert.
Auftraggeber: q-bus Mediatektur GmbH, Berlin
Leistungen: Realisierung von 3 interaktiven Exponaten

VÖLKERKUNDEMUSEUM HAMBURG - ÄGYPTISCHE ABTEILUNG / 2006


Neukonzeption des Ägyptischen Abteilung des Völkerkundemuseums Hamburg in Kooperation gemeinsam mit Uwe Nitsche, Gabriele Trinczek und Florian Muser.
Auftraggeber: Völkerkundemuseum Hamburg
Leistungen: Neukonzeption. Realisierung von zwei Medienstationen, Erstellung von Animationsfilmen.

CONTINENTAL REIFENTEST / 2006


Für eine Sonderausstellung auf dem Werksgelände der Continental AG parallel zur Fußball WM habe ich im Auftrag der Agentur Dillenberger Exhibitions das Interface für eine interaktive Installation realisiert. Zwei Benutzer konnten im Wettstreit die Qualität unterschiedlicher LKW-Reifentypen auf medial erweiterten Kettcars erleben.
Auftraggeber: Dillenberger Exhibitions
Leistungen: Interface und Programmierung

DHMD - NEUE DAUERAUSSTELLUNG, BAUSTUFE 2 / 2005


Die Dauerausstellung des Deutschen Hygiene-Museums wurde in den Jahren 2004 und 2005 in zwei Etappen eröffnet. Auf rund 2.500 Quadratmetern Fläche sind über 1.300 Exponate ausgestellt, die überwiegend aus der eigenen Sammlung des Museums stammen. Daneben sorgen Leihgaben anderer Institutionen, eigens für die Ausstellung entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen für ein ebenso informatives wie unterhaltsames Museumserlebnis. (Eigendarstellung DHMD)
Auftraggeber: Deutsches Hygiene Museum Dresden
Leistungen: Realisation von 6 interaktiven Exponaten

WATSCHENDISKURS / 2005 / WITH ULI WINTERS

 


The two puppets of "Watschendiskurs" are involved in a discussion about language theory. Like in many real life discussion they pick their phrases randomly from a pool of more or less witty statements on the topic of language including Wittgenstein quotes and Russian weather proverbs. From time to time this discussion gets pretty emotional, and at a point where words no longer seem to be the right tool of convincing the other one, the frog and the cat lose their temper.
A slap in the face stops the opponent and gives way for another intellectual excursus about the different layers of speech. This kind of intellectual body talk underlines the importance of the discussion that strangely enough seems to make sense, no matter in which combination the phrases are picked. Two puppets, controlled by microcontrolers, connected to a Director-program that randomly gives them phrases to speak and decides when one of them stops the other one by physical servo force.

SHRINKING CITIES / 2004


Interface für die Steuerung von 2 Animationen von Hansjacob Fehr im Rahmen der Ausstellung "Schrumpfende Städte/Shrinking Cities", KW Institute for Contemporary Art, Berlin.
Auftraggeber: Hansjacob Fehr
Leistungen: Entwicklung und Realisation des Interfaces

DHMD - NEUE DAUERAUSSTELLUNG, BAUSTUFE 1 / 2004


Die Dauerausstellung des Deutschen Hygiene-Museums wurde in den Jahren 2004 und 2005 in zwei Etappen eröffnet. Auf rund 2.500 Quadratmetern Fläche sind über 1.300 Exponate ausgestellt, die überwiegend aus der eigenen Sammlung des Museums stammen. Daneben sorgen Leihgaben anderer Institutionen, eigens für die Ausstellung entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen für ein ebenso informatives wie unterhaltsames Museumserlebnis. (Eigendarstellung DHMD)
Auftraggeber: Deutsches Hygiene Museum Dresden
Leistungen: Im ersten Bauabschnitt habe ich für die Themenräume „Leben und Sterben“, „Sexualität“ und „Essen und Trinken“ mehrere interaktive Installationen realisiert.

HMI TELEKOM / 2004

 

Anlässlich der Hannover Messe Industrie wurden in Kooperation mit Molitor und Laux Industries verschiedene kinetische Objekte für die Telekom entwickelt und realisiert.
Auftraggeber: Luxoom, Berlin
Leistungen: Entwicklung und Realisation kinetischer Installationen

BAGGER / MECHATRONISCHE INSTALLATION / 2004


Im Rahmen der Ausstellung zum Senatsstipendium der Stadt Berlin habe ich als Reaktion auf die Arbeit des mit ausstellenden Künstlers Markus Wirthmann - er zeigte eine maschinenerzeugte raumfüllende Sanddüne - einen kleinen autonomen Roboter in Form eines Spielzeugbaggers gefertigt.
Im Laufe der 2-wöchigen Ausstellung trägt der Bagger einen Teil der Düne ab und transportiert ihn auf einen eigenen Haufen.

Die Arbeit wurde erstmals im Rahmen der Stipendiatenpräsentation Bildende Kunst 2005 im Ausstellunsraum Kunstbank Berlin gezeigt.


LOISIUM / 2003


Im Auftrag der Fa.Molitor, Berlin wurde die Steuerung für drei grosse Luminatoren im Weinmuseum "Loisium", Langenlois, Österreich realisiert.
Auftraggeber: Molitor, Berlin
Leistungen: Technische Realisierung und Mediensteuerung der Installationen

HMI SIEMENS / 2003

 

48 einzelne Schrittmotoren mit darauf montierten Farbscheiben werden von einem PC zentral gesteuert. Taktgleich zur Musik werden Muster, Strukturen und komplexe Bewegungen gefahren.
Realisiert in Kooperation mit Robert Laux für den Siemens Messestand auf der Hannover Messe Industrie 2003.
Auftraggeber: Luxoom, Berlin
Leistungen: Technische Realisierung der Installation

BLIND ROBOT / MECHATRONISCHE INSTALLATION / 2002

Blind Robot ist der Prototyp eines autonomen mobilen Roboters, der sich mittels haptischer Wahrnehmung im Raum orientiert. An der Frontseite des Roboters befindet sich ein horizontal und vertikal beweglicher Blindenstock, Sensoren am Roboterchassis erkennen die Reaktionen des Stockes auf die Umgebung. Ein Microcomputer interpretiert die eingehenden Daten und steuert das Verhalten des Roboters, wobei
ein künstliches neuronales Netzwerk die Orientierung im Raum ermöglicht. Die Daten werden auf einem Flachbildschirm, der sich ebenfalls auf dem Roboter befindet, dargestellt. Der Roboter ist ca. 120 cm Hoch, wiegt 30 Kg, die Fortbewegung erfolgt durch zwei unabhängig steuerbare Getriebemotoren. Ein Bleiakkumulator liefert die Energieversorgung über einen Zeitraum von mehreren Stunden.

SNEAKERS ETC. / 2002

Zwischen dem 06.04.2002 und dem 19.05.2002 fand auf den 750 qm der Berliner Galerie co-op die Ausstellung "sneakers etc." statt.
Die Ausstellung zeigte über 500 Exponate aus den letzten 30 Jahren und betonte neben der allgemeinen Entwicklung der Turnschuhe vor allem die Aspekte der Sneaker Culture sowie die Wechselwirkung mit anderen Aspekten von Jugend- und Freizeitkultur.
Auftraggeber: filesharing, Berlin
Leistungen: Konzept und Realisation von 4 interaktiven Exponaten

TAFEL 2 / INTERAKTIVE INSTALLATION / 2001

Variation der Installation „Tafel“ von 1999. Die Handhabung des Interfaces geschieht auch hier über horizontales und vertikales Verschieben des Monitors, die dargestellten Bilder sind aber frei wählbar.
Die Abbildungen zeigen die Arbeit während einer Veranstaltung bei Filesharing, Berlin und als permanente Installation in den Geschäftsräumen der Agentur Raumschiff, Hamburg.

R2D2 / 2001


Der Roboter agiert ferngesteuert: Bewegung, Kopfdrehung, Geräusch- und Lichteffekte können kontrolliert werden.
Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma Raumschiff für den Sender Premiere realisiert und im Frühjahr 2001 in 5 deutschen Städten für verschiedene Promotionveranstaltungen genutzt.
Auftraggeber: Raumschiff, Hamburg
Leistungen: technisches Konzept und Realisation des R2D2-Nachbaus

ROLLSTUHL / 2000

 

Die Arbeit besteht aus einem elektrischen Rollstuhl sowie verschiedenen daran angebrachten technischen Erweiterungen (Videokamera, Laptop, Sensoren, Steuerelemente). Der Rollstuhl fährt langsam den auf dem Boden verlegten Schienen einer Spielzeug Autorennbahn entlang.
Dabei nimmt die Videokamera die im Mittelstreifen der Fahrbahn eingesetzten Zeichen auf und der Computer dekodiert diese zu einem auf dem Monitor lesbaren Text.
Die Arbeit wurde im Dezember 2000 im Rahmen der Ausstellung „Operational Tests“ auf Kampnagel, Hamburg präsentiert.

SCHMAROTZER / MECHATRONISCHE INSTALLATION / 1999-2001


Die Schmarotzer sind Prototypen für kleine, am menschlichen Körper zu befestigende Maschinen, die auf unterschiedliche Weise (Ausnutzung von Wärmedifferenz, mechanischer Bewegung etc.) Energie von ihrem Wirt beziehen und diese nur für sich speichern.
Die freigestellte Abbildung zeigt Details der für die Demonstration der Funktionalitäten gebauten mechanischen Hand, die Abbildungen rechts oben zeigen die Präsentation der Schmarotzer während der Ars Electronica 2001.

HAMSTER / 1999

 

Eine Installation mit 15 Hamstern und 5 mechatronischen Vehikeln.
Hier finden Sie [mehr] über die Hamster.
Die Installation wurde gemeinsam mit Uli Winters und Christoph Ebener für die Ars Electronica 1999 realisiert.

LEM / 1997-2001

Das Labor für elektronische Medien (LEM) war ein Modellprojekt der Kunsthochschule Hamburg und der Universität Hamburg in Kooperation mit der Kulturbehörde Hamburg. Ziel war es, die Hamburger Kunst- und Informatikstudiengänge näher zusammenzubringen sowie Kontakt zur Hamburger Medienwirtschaft herzustellen.
Am Labor für elektronische Medien wurden mehrere, teils internationale Veranstaltungen und Projekte realisiert, u.a."moving" und "stranded" im Rahmen des Baltic Interface Net (BIN). Frank Fietzek ist Gründungsmitglied des Labors und war dort bis 2001 Projektleiter.

BODYBUILDING / INTERAKTIVE INSTALLATION / 1998-99

Wenn der Benutzer die Arme gegen die Gewichte nach vorne bewegt, werden auf dem Monitor Texte eingeblendet. Die Texte sind Dialoge und Dialogfragmente, die aus pornographischen Zusammenhängen stammen,
diesen aber nicht eindeutig zuzuordnen sind.

Die Arbeit wurde u.a. in Hamburg, Marseille und Osaka gezeigt.

CD-ROM PRODUKTIONEN / seit 1994
Programmierung und Gestaltung von CD-ROM Produktionen u.a. für:
CKS/Digital World, Hamburg
World Clip
World Media Interactive
United Soft Media, München
Route 66
Highway 50
Emil und Pauline 1-4
Die drei Fragezeichen 1-4

TAFEL / INTERAKTIVE INSTALLATION / 1993-94 und 1999

Vor einer alten Wandtafel - auf der noch Spuren weggewischter Kreide erkennbar sind - ist ein Monitor auf Schienen befestigt. Ein Betrachter kann diesen Monitor horizontal und vertikal verschieben. Dabei fährt der Monitor über Wörter und Sätze, die auf der realen Tafel nicht zu sehen sind. Fährt der Monitor über eine Position, an der vorher ein Wort stand, befindet sich hier jetzt ein anderes Wort. Die Wörter und Sätze sind Zitate und Zitatfragmente, die aus dem Themenkomplex Erinnerung /Text/Abbild stammen. Sie wurden von
unterschiedlichen Personen mit Kreide auf die Tafel geschrieben, fotografiert, digitalisiert und dann wieder von der Tafel gewischt. Der Computer ordnet zufällig die Zitate verschiedenen Positionen auf der Tafel zu.

Die Arbeit wurde am ZKM, Karlsruhe entwickelt und dort und in einer modifizieren Version (siehe rechts) u.a in der Ausstellung "Désir d`apprendre" im Cité des sciences et de L´industrie in Paris 1999-2001 gezeigt.

ÜBERWACHUNG / INTERAKTIVE INSTALLATION IN 2 TOILETTENWASCHRÄUMEN / 1998

Mit einer Handsteuerung kann ein Benutzer aus dem einem Waschraum die Videokamera in dem gegengeschlechtlichen Waschraum bewegen und dabei das Videobild aus diesem Raum auf seinem Monitor sehen. Gleichzeitig wird sein Videobild in den anderen Raum übertragen. Beide Benutzer hören den Ton aus dem jeweils anderen Raum.
Die Installation wurde für des Theaterfestivals „Spektakel“ 1998 am Stadttheater Leipzig entwickelt und realisiert.

WAHL / INTERAKTIVE INSTALLATION / 1998

Auf einem Sockel ist ein Monitor mit der Abbildung eines Politikers installiert. Darunter befindet sich eine Reihe von Knöpfen, die mit den Namen von verschiede- nen Politikern beschriftet sind. Wählt der Benutzer einen der Politiker, verwandelt sich das existierende Bild in einer Videosequenz in das Bild der gewählten Person.
Die Anzahl der Wahlvorgänge wird jeweils neben dem Knopf auf einer digitalen Anzeige dargestellt.

Die Installation wurde für des Theaterfestivals „Spektakel“ 1998 am Stadttheater Leipzig entwickelt und realisiert.

ARBEIT AN BILDERN / 1994 UND 1997

Die Arbeit ist ein Bodybuildinggerät (Zugturm). Der Benutzer setzt sich sich rittlings auf eine Bank, vor ihm befindet sich eine Querstange, die über eine Zugvorrichtung mit einem Monitor verbunden ist. Auf dem Monitor ist ein Portrait im Ausschnitt und leichter Übergröße zu sehen.
Wird die Querstange abwärts gezogen, bewegt sich der Monitor aufwärts und das Monitorbild bewegt sich über das Portrait.
Das Bild wird zufällig aus einem Pool von Portraits ausgewählt, wenn sich der Monitor in Ruhestellung befindet.
In einer späteren Version (1997) wird mit Texten gearbeitet. Der Benutzer muss den Monitor mehrmals heben, um die jeweilige Textstelle lesen zu können. Die Texte stammen aus unterschiedlichen Quellen erotischer und pornografischer Literatur.

CYBERBRÄU / 1993-94

 

Interaktive Installation, 2 -teilig, Bierautomat im Originalzustand, Bier, modifizierter Bierautomat, Computer, Monitor, Interface - je 87 x 84 x 43 cm - 1993/94 Zwei Bierautomaten sind in Sichtweite voneinander an einer Wand befestigt. Der eine Automat ist ein herkömmlicher Bierautomat, dem man nach Münzeinwurf eine Flasche Bier entnehmen kann.
Der andere Automat ähnelt dem ersten, an seiner Vorderseite befindet sich jedoch ein
Monitor mit dem Schriftzug "Cyberbräu". Nach Einwurf einer Münze wird der Benutzer aufgefordert, einen sich im Warenschacht befindlichen Hebel zu betätigen. Durch Drehen und Kippen dieses Bedienungselementes kann der Benutzer auf dem Monitor den Inhalt einer simulierten Bierflasche in ein Glas füllen. Ist die Flasche leer oder ein Zeitlimit überschritten, wird das Programm beendet und eine neue Münze kann eingeworfen werden.

KINETISCHE ARBEITEN / 1987-93

v.l.n.R.:
Raumautomat, 1987/89 >video
Subjektive Maschine, 1990/91,
Lachsäcke,1991
Kybernetisches Weltmodell, 1992
Abbildung/Horizontal, 1993 >video